Wird es in zehn Jahren noch die MPU geben? Oder werden wir dann in unseren selbstfahrenden Autos sitzen und uns von einem Algorithmus durch die Gegend kutschieren lassen, während wir unsere Mails checken?
Über diese Fragen jetzt nachzudenken ist müßig, denn noch gibt es die MPU und damit das Ritual der Frage-Antwort-Stunde zwischen Psychologe und Klient. Das Buch reduziert das Psychologengespräch auf die Essenz der Fragetechniken und Kernerwartungen. Es vermittelt die Struktur der Fragen und Antworten anhand von etwa 150 Beispielen aus echten Prüfungen.
Behandelt werden auch Randthemen wie kontrolliertes Alkohol-Trinken, gelegentlichen Cannabiskonsum und Beobachtung des Fahrverhaltens. Diese Spezialthemen kommen häufig zu kurz.
200 Seiten geballte Informationen zum Thema MPU.
Das Buch bietet die Möglichkeit, sich schnell wichtige Informationen zu verschaffen. Man kann es aber auch als Arbeitsbuch verwenden, wodurch die Chance, die Prüfung zu bestehen, signifikant erhöht wird.
Mit Wirkung zum 1.4.24 ist das Cannabisgesetz (CanG) in Kraft.
Cannabis und nichtsynthetisches THC sind rechtlich nicht mehr als Betäubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) eingestuft.
Seit dem 1. April 2024 können Erwachsene in Deutschland legal einen Joint rauchen. Trotzdem muss jeder Teilnehmer am Straßenverkehr fahrtüchtig sein; die Straßenverkehrssicherheit muss gewährleistet bleiben und darf keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen. Die Fahrerlaubnis wird versagt oder entzogen, wenn Cannabisabhängigkeit oder Cannabismissbrauch vorliegen.
Verlangt die Straßenverkehrsbehörde eine MPU, so wird geprüft, ob Cannabisabhängigkeit oder Cannabismissbrauch noch besteht oder ob ein Kraftfahrzeug wieder sicher geführt werden kann. Darauf sollte man sich vorbereiten und dazu gehört auch ein Drogenscreenig-Programm.